Blutige Geschäfte mit unserem Geld

Liebe Münchensteiner*innen, jedes Jahr fliessen Milliarden Schweizer Franken in internationale Rüstungskonzerne. Die Waffen, die mit diesem Geld produziert und in den Kriegen dieser Welt eingesetzt werden, richten enormen Schaden an. Die Kriegsgeschäfte-Initiative setzt hier an: Unser Geld soll so eingesetzt werden, dass es Menschen nicht länger schadet. Ein JA zur Kriegsgeschäfte-Initiative ist nicht nur aus ethischer, sondern auch aus ökonomischer und neutralitätspolitischer Sicht nötig. Seit dem Ende das Kalten Krieges ist eine stetige Zunahme von Waffen und eine erschreckend schnelle Entwicklung der Waffentechnik feststellbar. Friedlicher und sicherer ist die Welt dadurch keinesfalls geworden. Je mehr Waffen im Umlauf sind, desto eher können schon kleine Konflikte eskalieren. Die Menschen, die unter der Überpräsenz von Waffen leiden, werden von Regimen unterdrückt, aus ihrer Heimat vertrieben und getötet. Ein normales Leben ist für viele Menschen nicht möglich, solange der Waffenhandel so unkontrolliert wuchert. Die Kriegsgeschäfte-Initiative setzt deshalb an der Wurzel der Probleme an und trägt dazu bei, dass weniger Geld in die Waffenindustrie fliesst. Je mehr die Finanzierung dieser Industrie verpönt wird, desto grösser ist die Chance für eine reale Förderung des Friedens in den betroffenen Regionen! Darum am 29. Nov mit Herz und Verstand Ja zur Initiative.

Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

mehr dazu unter: www.kriegsgeschaefte.ch