Für eine haushälterische Bodennutzung und eine konsequente Raumplanung

Fast ein Quadratmeter Grünfläche pro Sekunde verschwindet in der Schweiz unter Strassen, Einkaufszentren, Parkplätzen und Gebäuden. Elf Hektare Kulturland gehen täglich verloren. Um diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren, setzen sich die GRÜNEN für den Schutz der Landschaft und des Kulturlandes ein. Der knappe Boden muss besser geschützt, und in den Agglomerationen eine kompakte, familien- und generationenfreundliche Siedlungsentwicklung gefördert werden. Um eine nachhaltige und ressourcenschonende Bodennutzung zu gewährleisten, muss die urbane Freiraumentwicklung in den Agglomerationen, die Förderung von preisgünstigem, sozial durchmischtem Wohnraum und von Ökoquartieren mit Grünflächen ausgebaut werden. Dies benötigt Innovative Ansätze für die Siedlungsentwicklung nach innen. Der Kulturlandschutz muss gestärkt, die Bodenqualität verbessert, Bauland und Nichtbauland getrennt werden. Die Bundesunterstützung für Modellvorhaben zur nachhaltigen Raumentwicklung und für nachhaltige Quartiere soll weitergeführt und ausgebaut werden. Dafür soll das Know-How über Bau- Kultur und Bau- Qualität für verdichtetes Bauen bei den zuständigen Gemeindebehörden ausgebaut werden. Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass eine weitere Aufweichung des Natur- und Heimatschutzes verhindert wird. Für eine sozio-ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Daher am 20.10. Liste 7 und Maya Graf ins Stöckli!

Thomas C. Fetsch, Grüne Münchenstein