Die Ausganslage für die kommenden Regierungsratswahlen ist äusserst spannend. Es stehen einander zwei Kandidaten gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei genauerer Analyse, was für den einen oder den andern spricht, fällt auf, dass für Liechti vor allem parteipolitische und regionale Gründe sprechen, während sein bisheriger politischer Leistungsausweis äusserst mager ist. Für Philipp Schoch hingegen spricht vor allem seine bisherige politische Erfahrung, die kaum umfassender sein könnte: Landrat, Landratspräsident, Präsident der Umweltschutz- und Energiekommission, Parteipräsident, Gemeinderat, Präsident der privaten Waldeigentümer und schliesslich auch noch Nachhaltigkeitschef des eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022. Zusätzlich zur politischen Erfahrung kommt aber noch seine berufliche Qualifikation dazu:  wer eine Notfallstation leitet, beweist Führungsqualitäten in einem grossen Team, das nie weiss, was im nächsten Moment auf sie zukommt.  Wenn also nicht parteipolitische Gründe den Ausschlag geben sollen, wer am 14. Juni zum Regierungsrat gewählt werden soll, sondern die Persönlichkeit und seine Qualifikationen, so kann es nur einen Gewinner dieses Duells geben: Philipp Schoch.

Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein