Katze im Sack oder klares Profil?
Wenige Wochen vor der Abstimmung über die «Nachhaltigkeitsinitiative» weiss M. Liechti noch nicht, ob er der Initiative zustimmen soll. Wir haben deshalb nur wenig Möglichkeiten, ihn zu beurteilen. Philipp Schoch lässt sich hingegen klar einordnen. Er hat bewiesen, dass er über die Parteigrenzen hinweg tragfähige Kompromisse mitgestalten kann.
Wenige Wochen vor der Abstimmung über die «Nachhaltigkeitsinitiative» weiss Regierungsratskandidat Mathias Liechti noch nicht, ob er der Initiative seiner eigenen Partei zustimmen soll, oder sie ablehnen will: ein unglaublicher Vorgang, wenn man bedenkt, dass Herr Liechti mehrere Jahre Zeit hatte, um sich über den Inhalt dieser die Wirtschaft und unser gutes Verhältnis zu den Nachbarstaaten aufs Spiel setzenden Initiative Gedanken zu machen. Seit drei Jahren sitzt er zudem Im Landrat und ist auch dort kaum in Erscheinung getreten. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben deshalb nur wenig Möglichkeiten, ihn auf Grund seiner «Taten» zu beurteilen.
Sein Gegenspieler Philipp Schoch lässt sich auf Grund seiner bisherigen beruflichen und politischen Tätigkeit klar einordnen. Als Präsident der Umwelt- und Energiekommission und als Präsident des Landrates hat er bewiesen, dass er über alle Parteigrenzen hinweg tragfähige Kompromisse mitgestalten kann. Als Leiter «Pflege» der Notfallstation am Kantonsspital Baselland zeigt er täglich, dass er, zusammen mit rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und klare Entscheide fällen kann. Krisenresistenz, Führungserfahrung und die Fähigkeit zu Kompromissen sind Eigenschaften, die in der heute äusserst schwierigen Weltlage gefragt sind und Philipp Schoch befähigen, in der künftigen Baselbieter Regierung effizient mitzuarbeiten.
Arnold Amacher, Grüne Münchenstein