Im Wahlkampf um den Regierungsrat fällt auf, dass beide Kandidaten als umgänglich und moderat gelten und innerhalb ihrer Partei keine Hardliner sind. Die Frage ist jedoch: «genügt nett und moderat?» Beim Vergleich der beiden Kandidaten fällt auf: der eine ist stv. Vorsitzender der Bankleitung und Leiter Service Raiffeisenbank am Eppenberg, der andere leitet die Notfallstation am Kantonsspital mit etwa hundert Mitarbeitenden. Der eine ist seit drei Jahren im Landrat und hat in dieser Zeit einen einzigen Vorstoss gemacht, der andere war 15 Jahre im Landrat, davon ein Jahr Landratspräsident und 12 Jahre Präsident einer bedeutenden Landratskommission. Der eine war Gemeindepräsident in einer kleinen Oberbaselbieter Gemeinde, der andere Gemeinderat in Pratteln mit 14’000 Einwohnern. Der eine wurde von seiner Partei nominiert, weil es keine Alternative gab, der andere wurde in seiner Partei aus drei höchstqualifizierten Kandidierenden als Bester ausgewählt. Der eine mäht ab und zu eine Wiese, der andere ist Präsident WaldbeiderBasel. Sie haben es erraten: der eine ist Matthias Liechti, der andere Philipp Schoch. So ist klar: die Qualifikationen für das Amt des Regierungsrates von Philipp Schoch übersteigen die seines Gegenkandidaten um ein Vielfaches. Und für mich ist klar: ich wähle nicht aus parteipolitischem Kalkül, sondern entscheide mich für den eindeutig besser Qualifizierten, nämlich für Philipp Schoch. 

Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein