Erfolgreiche Veranstaltung der Grünen Münchenstein

Am 28. Mai luden die Grünen Münchenstein zu einem Podium ein: «Vom Tiny House zur nachhaltigen Raumplanung». Der Abend startete mit einer Führung der Primeo Energie «Nachhaltigkeit – Klima und Bau». Eindrücklich wurde aufgezeigt, wie für den Bau des Primeo Energie Kosmos alle Materialien aus einem Umkreis von höchstens 10 Kilometern herbeigeschafft werden konnten, und wie der ganze Bau aus Elementen besteht, die bei einem Rückbau wiederverwendet werden können. Jonas Bischofberger, Tiny House-Experte und Mitgründer des Vereins Kleinwohnformen Schweiz zeigte auf, welche Chancen und oekologischen Potentiale in seinem selbstgebauten Tiny Hous stecken. Der gesamte Energieverbrauch des Tiny Houses beträgt 23 Watt (Sollwert gemäss 2000-Watt-Gesellschaft 420 Watt, eine heutige durchschnittliche Wohnung braucht 1’300 Watt) , der Wasserverbrauch 10 Liter pro Person und Tag (Durchschnitt der Schweizer: 142 Liter) dank einer Trenntoilette, Wasseranzeige in der Dusche und biologischer Reinigung des Grauwassers. Anschliessend referierte RR-Kandidat Philipp Schoch über die Raumplanung in Pratteln. Das Gebiet rund um den Bahnhof Pratteln ist ein Entwicklungsgebiet, das in den nächsten Jahrzehnten ein völlig neues Gesicht erhalten wird, jetzt werden die Grundpfeiler für diese Entwicklung geplant. Eindrücklich für uns Münchensteiner war vor allem, wie für die entsprechenden Quartierpläne den Investoren Vorgaben bis ins kleinste Detail gemacht werden, ansonsten funktioniert die Entwicklung nicht zum Wohle der Bevölkerung. Mit seinem Referat zeigte Philipp Schoch eindrücklich seine Kompetenz, die er hoffentlich bald im Regierungsrat einsetzen kann!

Eindrücke:

Philipp Schoch beim Referat

Jonas Bischofberger beim Referat

 

Führung „Nachhaltigkeit – Klima und Bau“

Apéro (v.l.n.r.:Philipp Schoch, Noldi Amacher, Christof Flück, Jonas Bischofberger, Mitarbeiter Primeo Energie, Michael Rentsch)

Und hier der Link zu den Folien des Vortrages von Jonas Bischofberger:

«Chancen, Grenzen und oekologische Potentiale einer neuen Wohnform»

Tiny House Baierbrunn, München

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Vom Tiny House zur nachhaltigen Raumplanung, Leserbrief vor der Veranstaltung